Alptraum

Jeder von uns kennt ihn, den Schrecken der Nacht.  Mord und Monster verfolgen uns unaufhörlich und es gibt kein Entrinnen.

Psychologen gehen von einem Mechanismus des Gehirnes aus, mit dem das Unterbewusstsein versucht Stress zu verarbeiten.

Oder sagen wir mal lieber zu bearbeiten. Denn wirklich heilsam scheinen diese Träume nicht unbedingt zu sein. Im Gegenteil, wenn sie sich oft wiederholen können sie sogar krank machen, weil sie uns nicht mehr ruhig Schlafen lassen.

Sehr oft wacht der Schläfer nämlich innerhalb des Alptraumes auf, wenn die vermeintliche Gefahr oder Abscheu so groß ist, das ein realer Fluchtmechanismus einsetzt.

Einige Menschen erleben dann zu ihrem Erschrecken eine Starre aus der sie sich nicht befreien können. Diese Schlafstarre ist ein Phänomen das jeder Mensch beim Einschlafen durchlebt, damit der Körper in der Traumphase die Bewegungen nicht ausagiert.

In Normalfall sind wir uns dieses Übergangs nicht bewusst.
Wenn wir in dieser Phase aufwachen, verstärkt es den Schrecken natürlich noch.

 

Gibt es ein Heilmittel gegen nächtliche Alpträume?
Schlafmittel oder andere Psychopharmaka?

Eher das Gegenteil ist der Fall. Zum Beispiel können Antidepressiva als Nebenwirkung Alpträume auslösen.
Das Unterbewusstsein lässt sich durch Chemie nicht vera….. Solange wir Stress haben, auch wenn es durch Medikamente unterdrückt wird, wird es den Verarbeitungsmechanismus Alptraum nutzen um uns Möglichkeiten zu zeigen uns aus der Situation zu retten.
Das klingt so gar nicht einleuchtend. Alpträume als hilfreiches Medium?!

 

Aber genau das ist es. Das was es so verzwickt macht, ist die Fähigkeit des Unterbewusstseins, in Bildern zu denken.

Nicht immer stimmen diese Bilder mit der Realität überein, im Gegenteil oft wirken sie auf uns sehr surreal. Aber gerade damit versucht es uns das Unterbewusstsein einfacher zu machen. Es abstrahiert die reale Situation und zeigt in kreativ gewählten Bildern genau das worum es eigentlich geht.

z.B. geht es im alltäglichen Streit mit dem Partner, nicht um die Zahnpastatube oder das ständige Zuspätkommen, sondern um Kontrolle über das eigene Leben, das kann sich dann schon in einer Traumsituation zeigen, in der wir uns hilflos gefangen fühlen.

Der Wolf den der Chef auf einen hetzt,  könnte das Bild für einen unterschwelligen Druck sein, dem wir uns gerne wiedersetzten würden, wenn wir nur wüssten wie.

 

Das Unterbewusstsein hat viele Bilder und ein jeder Mensch hat sein eigenes Lexikon der Bildsprache.  Gerade sehr sensibel kreative Menschen werden von angstmachenden Träumen um den Schlaf gebracht.

 

Dabei kann es recht einfach sein, sie zu lösen. Das Beste ist natürlich sie zu deuten und die Stressfaktoren im realen Leben zu verändern.

Aber ist nicht unbedingt nötig den realen Auslöser zu kennen. Auch ein Umschreiben des nächtlichen Alptraumes, durch einen kreativen Tagtraum, in dem auf die Darstellung des Problems in der Traumwelt reagiert wird, kann Erleichterung bringen und vielleicht wird die Bearbeitung sogar im realen Leben sichtbar, denn beides ist immer miteinander verknüpft – das Wachen und das Träumen.

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