Wo die Natur heilt

Naturheilmittel sind in der Gegenwart sehr beliebt. Doch viele der alternativen Produkte sind inzwischen genauso industrialisiert, wie alle andere Medizin.

Die Natur heilt dort am besten, wo sie noch annähernd vollkommen ist. Wo sie uns umgibt.  Draußen. Im Wald.

Der weiche Boden unter unseren Füssen erleichtert uns das Gehen.
Die sauerstoffgesättigte Luft erleichtert uns das Atmen.
Die Ruhe, das Rauschen der Bäume im Wind, das beständige Zwitschern der Vögel, all das lässt unser körperliches und geistige System runterfahren.
Das dabei Blutdruck sinkt und damit auch viele Probleme die durch zu Bluthochdruck ausgelöst werden, ist inzwischen wissenschaftlich bestätigt.

Das „letzte Schrei“ ist jetzt „Waldbaden“, eine „neue“ Methode, aus dem fernen Japan – die uns die heimischen Wälder näher bringt. Müssen die Japaner uns zeigen, wie wertvoll unsere Wälder sind?
Es scheint tatsächlich so zu sein. Oft müssen wir den Blick von außen sehen, um das zu schätzen was wir haben. Waldspaziergänge kennen einige von uns höchsten noch aus der Kindheit als Sonntägliches Übel.
Wann warst du das letzte Mal im Wald?
Damit meine ich nicht, ihn als Sportanlage für Jogging oder Mounten biken zu nutzen.

Waldbaden ist auch mehr als nur Spazieren gehen. Und auch kein durch den Wald wandern. Es geht nicht darum Strecken zu schaffen und einen Zielpunkt zu erreichen.

Es geht einfach darum im Wald zu sein. Die Heilsame Wirkung des Waldes wahrzunehmen.
Das ist nicht ganz so einfach wie gedacht.
Die Führer eines Waldbades müssen sich mit den Bäumen und Stellen des Waldes gut auskennen, an die sie ihre Teilnehmer führen.
Unterschiedliche Bäume haben ganz unterschiedliche Eigenschaften. Ein Tannenwald wirkt anders auf uns als ein Buchenwald.
Der Sauerstoffgehalt der Luft, aber auch Lichteinflüsse und Verdunstungsfähigkeit und die ätherischen Öle der einzelnen Baumarten, haben ganz unterschiedliche Wirkung auf unseren Körper.
Ähnlich wie ein Aufenthalt am Meer ist der Wald gesundheitssteigernd.
Alleine durch den Besuch des Waldes können wir allgemeinen Stress abbauen und ängstliche und depressive Verstimmungen lindern. Das Immunsystem wird gestärkt und in Japan laufen Studien welche die positive Wirkung des Waldes auf die Killerzellen gegen Krebs überprüfen.
Nachgewiesen wurde inzwischen das chronisch Kranke durch den Aufenthalt im Wald weniger Schmerzmittel brauchen.

Bis vor ein paar Jahren wurden Menschen die Bäume umarmten noch als esoterische Spinner betrachtet, inzwischen ist die Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen.

Zeit die heilsame Wirkung selbst auszuprobieren …

 

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