Anforderungen des Lebens

Oft fühlen wir uns dem Leben mit seinen Anforderungen nicht gewachsen. Wir sind gestresst, überfordert, ausgebrannt.
Aber wer fordert hier so viel von uns? Das Leben?
Das Leben fordert nicht, das Leben gibt. Es schenkt uns alles was wir brauchen. Wir müssen es nur erkennen und annehmen.
„Aber ich muss doch ….“ wirst du vielleicht sagen.
Und genau da sehen wir des Rätsels Lösung.
„Ich muss“ Der/die Einzige der/die Anforderungen an dich stellt bist du Selbst!
Höre ich immer noch ein „aber“?
Ja, klar … wir müssen arbeiten, Geld verdienen, die Rechnungen müssen bezahlt werden.
Das stimmt. Aber das „ich muss“ sollen wir darin streichen.
Wir brauchen ein Dach über dem Kopf, Wärme, Nahrung … dafür ist gesorgt, wir sind ein reiches Land. Wir bekommen alles was wir brauchen und leisten dafür einen Ausgleich, in dem wir unsere Arbeitskraft oder unser Wissen einsetzten.
Selbst wenn wir nichts tun, werden wir in unserem Land von den Sozialleistungen der Allgemeinheit getragen. Und wir dürfen irgendwann in Rente gehen und unseren Lebensabend genießen. Ist das nicht ein wundervoll sicheres Gefühl. Warum sind wir immer noch am meckern, stöhnen und uns stressen?
Manch einer ruht sich darauf aus, das kann es auch nicht sein.

Ja, das stimmt auch. Aber die Mehrzahl leistet ihren Ausgleich. Auch ehrenamtlich wirkende Menschen, Minijobber, Hausfrauen. Sie alle übernehmen Aufgaben in dieser Gesellschaft.
Kommen wir mal zurück zu den Anforderungen die wir an uns selbst stellen.
Woher kommen diese und welchen Sinn haben sie?

Ähnlich eine Sucht, versuchen wir immer „mehr“ haben zu wollen. Ich würde es eine gesellschaftlich programmierte „ Gier“ nennen. Wir müssen mehr erreichen, mehr sein, besser sein, mehr haben ….
Das „Wollen“ gehört zur Entwicklung des Menschen dazu, sonst würden wir uns nicht weiter entwickeln, aber es hat sich auf Bereich der Bedürfnis Befriedigung ausgedehnt, die weit über das gesunde Maß hinaus geht.
Bist du körperlich/geistig/seelisch in der Lage den (deinen) Anforderungen gerecht zu werden? In den meisten Fällen sind wir es uns gar nicht bewusst, weil wir meinen es muss so sein.
Die ständige Überforderung blockiert und brennt uns aus. Wir werden krank und unglücklich.

Schau doch mal genau. Welche Anforderungen stellst du an dich? Und hinterfrage den Sinn und Zweck dieser Anforderung
Wohnung muss sauber sein …. was ist sauber?
Garten muss gemacht werden .. was und warum?
Ich muss gut aussehen … Musst du? (achtung! Gesund ist was anders)

Vielleicht merkst du dass deine Anforderungen immer etwas mit Bewertung zu tun haben?
Genauer gesagt mit dem Selbstwert.

Was bist du dir selbst wert?
Wir nennen es auch Selbstwertgefühl und merken dadurch, das es schwer messbar ist.
Bringst du dir selbst Wertschätzung entgegen?

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