Selbstvertrauen

war das Thema im gestrigen Abenteuerland

Stell dir vor; da kommt ein Typ zu dir den du nicht kennst, und bittet dich mitzukommen und  ihm zu vertrauen.  Du weißt nicht wer er ist, was er so macht und auch nicht was er vorhat. Würdest du – ohne Zweifel- mitgehen?

Wohl eher nicht!

Genau so geht es uns mit unserem Selbstvertrauen. Oft kennen wir uns selbst nicht, wissen nicht was wir wollen und wo die Reise hingehen soll. Und in so einer Situation sollen wir Selbstvertrauen haben?Das Selbstbild ist ein bunter Strauß von verschiedenen Grundannahmen und Bewertungen über unsere eigene Persönlichkeit. Dazu gehören Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstsicherheit und das heutige Thema: Selbstvertrauen.

Wie entsteht Selbstvertrauen?

Die Basis dafür wird in der frühen Kindheit gelegt, kann aber jederzeit durch massive Traumata gestört oder im positiven Sinne entwickelt werden.

Es beginnt als Kleinkind, mit der Identifikation mit  wichtigen Bezugspersonen.  Diese sollten selbst die nötige Selbstsicherheit haben und auf das Kind positiv reagieren, so das es eine sichere Bindung aufbauen kann und sich geborgen fühlt. Eltern die kein Selbstbewusstsein haben, können ihrem Kind diese Sicherheit nicht vermitteln. Eine sehr ängstliche Mutter, wird erstmal ein ängstliches Kind haben

Aber das Kind lernt auch durch sich selbst, z.B.über das Erzielen von Wirkungen durch sein Tun.  „Ich kann was …“ egal um was es hier geht, Auch und gerade in den Phasen der ersten Selbstwahrnehmung und der Trotzphase (Selbstbild). Je mehr Möglichkeiten es zum lernen hat desto selbstbewusster kann es werden.

Außerdem lernt es über das Erhalten von Wertschätzung und Anerkennung von außen (Fremdbewertung). Dazu gehört das wir auch Fehler machen dürfen. Wenn wir kein Risiko eingehen, Fehler zu machen, werden wir keine Erfolgserlebnisse haben.

Leider werden Fehler in unserer Gesellschaft sehr negativ gesehen. Es gibt Ärger mit den Eltern, Bestrafungen, schlechte Zensuren. Also versucht das Kind keine Fehler zu machen und schränkt sich immer mehr in seinem Handeln ein. Das nennen wir dann Erziehung.

Es manifestiert sich mit zunehmenden Alter in negativen Denkprozessen (verzerrte Grundannahmen, automatische Gedanken);  Du darfst nicht stolz sein auf das was du kannst, keine Fehler machen, musst brav(So wie die anderen dich haben wollen) sein.  Es entstehen Schuld, Scham, Zweifel, Ängste in Bezug auf uns selbst.

Doch es gibt Hoffnung 😉

Der erste Schritt ist die (Selbst) Erkenntnis; es geht mir nicht gut dabei, etwas muss sich in meinem Leben ändern. Und das einzige was ich ändern kann, bin ich Selbst.

Bewusstwerdung ist das wichtigste überhaupt

Schau dir Menschen an, die selbstbewusst wirken (nicht alle sind es wirklich, aber es gibt gute Anhaltspunkte)

Menschen mit Selbstvertrauen haben:
• Authentizität (ich weiß wer ich bin)
• Bewusstes Eigenverantwortliches Leben (ich weiß was ich will) Ziele, Unabhängigkeit
• Selbstannahme, auch der eigenen Fehler (ich weiß was ich nicht kann) Akzeptanz
• Kennen und ausleben der eigenen Stärken (ich tue was ich kann) Handeln, Kompetenz
• und nicht zuletzt haben sie dadurch ein selbstsicheres Auftreten (Körperhaltung, Ausdruck)

Das klingt kompliziert und anstrengend. Ist es aber gar nicht

nur fünf Punkte reichen für den Anfang 😉

  1. Ich kann mich ändern (Entscheidung)!
  2. Ich bin so wie ich bin, es gibt kein richtig und kein Falsch (Glaube)
  3. Ich bin mir meines Selbst bewusst. Ich weiß was ich will. (Sicherheit)
  4. Ich kenne meine Schwächen und Stärken. (Akzeptanz)
  5. Ich erfülle mir selbst meine Bedürfnisse (Unabhängigkeit)

 

 

 

 

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